Platzgestaltung für die Ortsmitte Oeffingen


Beim Workshop am 09.11.2023 geht es um die Bestandssituation am Dorfplatz und die Entwicklungswünsche der OeffingerDie Diskussion war lebhaft, die Ergebnisse aber erstaunlich einheitlich – so das Fazit der Bürgerbeteiligung in Oeffingen. Rund 40 Bürger berieten in vier verschiedenen Gruppen, wie der Platz in der Ortsmitte gestaltet werden könnte. Anhand der Ergebnisse entwickelt die Studentin Clara Oberbeckmann jetzt zwei Gestaltungsvorschläge, die sie am Donnerstag, 7. Dezember, ab 19 Uhr, in der Festhalle Oeffingen vorstellen wird. Interessierte können sich zur Veranstaltung bis zum 4. Dezember über die Homepage der Stadt Fellbach anmelden.

„Wir wollen Raum für Veranstaltungen und Platz zum Sitzen haben“, so eine Bürgerin, die mit dieser Forderung vielen aus dem Herzen sprach. Die traditionellen Feste sollen weiter in der Oeffinger Ortsmitte stattfinden können. Trotzdem mahnten die Bürger Veränderungen auf dem Platz an der Hauptstraße an. „Der Platz muss viele Funktionen erfüllen. Er ist Warteraum für den Nahverkehr, wird von der Gastronomie genutzt oder ist Festplatz und Aufenthaltsraum“, hatte Clara Oberbeckmann zu Beginn der Bürgerbeteiligung ausgeführt. Die Masterstudentin für Stadtplanung der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau erläuterte die Funktionen, die die Ortsmitte auch nach einer Umgestaltung erfüllen müsse.

Die Fläche vor dem künftigen Bürgerbüro in Oeffingen ist momentan „eher unstrukturiert“ und nicht unbedingt attraktiv. Sie bietet durch die vorhandenen Parkplätze sowie die Bushaltestelle und den Brunnen nicht viel Raum, so das Resümee der Teilnehmer. Alle Gruppen bezogen daher auch das Umfeld mit ein, schlugen Verkehrsberuhigungen sowie Einbahnstraßen oder die Verlegung der Bushaltestelle vor. Mit diesen Anregungen arbeitet Clara Oberbeckmann in den kommenden Tagen an konkreten Ideen zur Platzgestaltung. Die fertiggestellte Abschlussarbeit, die auch vom Leiter des Fellbacher Stadtplanungsamts, Christian Plöhn, betreut wird, soll Anfang 2024 im Bau- und Verkehrsausschuss vorgestellt werden. Anschließend wird ein Planungsbüro damit beauftragt, auf dieser Basis einen Entwurf unter weiterer Einbeziehung der Öffentlichkeit auszuarbeiten.

„Mit dieser Form der Planung verbinden wir fachlichen Input mit einer engagierten Bürgerbeteiligung“, ist sich Oberbürgermeisterin Gabriele Zull sicher, die am 7. Dezember ebenfalls vor Ort sein wird.

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